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Polen

Allgemeines

Hauptstadt: Warschau

Fläche: 312683 Km2

Einwohner: 38,4 Mio

 

Wann ist eine Winterbereifung bzw. wann sind Winterreifen Pflicht?

Winterreifen:
In Polen besteht keine generelle Winterreifenpflicht.
In den grenznahen bergischen sowie auch den übrigen Regionen ist in den Wintermonaten immer mit Schnee und niedrigen Temperaturen zu rechnen.
Da es kaum Winterdienste gibt, sind Winterreifen deshalb unbedingt empfehlenswert.
Die Verkehrssicherungspflicht bleibt hiervon unangetastet.

Schneeketten:
Es liegen keine näheren Angaben zum Gebrauch von Schneeketten vor.
Herstellerhinweise und –vorschriften sind zu beachten.

Winterreifenspikes:
Verboten

Die aktuellen witterungsbedingten Meldungen sind jeweilig zu beachten!


Allgemeine Verkehrvorschriften

Grüne Versicherungskarte:
Die Grüne Versicherungskarte ist in Polen als Nachweis der Haftpflichtversicherung vorgeschrieben

Nationale Verkehrsvorschriften in Polen:
Nationale Geschwindigkeitsbeschränkungen, Promillegrenzen und Zusatzvorschriften können im Urlaub für unangenehme Überraschungen sorgen. Man sollte sich darüber vor Reisantritt ausreichend informieren.

Autobahngebühren in Polen:
Auf der Autobahn A4 von Kattowitz nach Krakau (61 km) werden Mautgebühren erhoben. Die Gebühren betragen für Pkw, Minibusse und Wohnmobile etwa 2 Euro, für Lkw, Busse und Pkw über 3,5 Tonnen ca. 5 Euro. Teilstrecken der Autobahn kosten ca. 1 Euro.  Die Gebühren können sind in bar (Landeswährung) zu entrichten

Geschwindigkeitsbegrenzungen (km/h):
Innerorts: von 5 bis 23 Uhr  50
von 23 bis 5 Uhr   60
Außerorts:    90
Autobahn:    130
Zugfahrzeug mit Anhänger (Autobahn): 80
Motorrad (Autobahn):   130

 

Alkohollimit und Sonderbestimmungen

Erlaubte Blutalkoholkonzentration in Promille: 0,2 !
Es muss von Anfang Oktober bis Ende Februar auch tagsüber mit Abblendlicht gefahren werden.
An Bahnübergängen ist das Halten 100 m vor und nach den Gleisen verboten.
In Kreuzungsbereichen gilt allgemeines Überholverbot.
Straßenbahnen bekommen grundsätzlich Vorfahrt.

 

Bußgeldniveau (EUR)

Erlaubte Blutalkoholkonzentration überschritten: ab 145
20 km/h zu schnell gefahren: 35 - 170
Rote Ampel missachtet: 85 - 170
Überholverbot missachtet: 55 - 170
Falschparken: ab 60
Handy am Steuer: ab 50
Fahren ohne anerkannten Nachweis der Haftpflichtversicherung bis 770
Verursachern verkehrsgefährdender Situationen kann der Führerschein entzogen werden.

 

Bei Unfällen

Rufnummer Polizei: 997
Rufnummer Rettung: 999
Mobil: 112
Jeder Unfall muss der Polizei gemeldet werden.
Bitte lassen Sie die Versicherung des polnischen Unfallgegners unmittelbar benachrichtigen,
damit diese die Gelegenheit hat, den Wagen zu besichtigen.

 

Ein- und Ausreisebestimmungen

Polen gehört zu den neuen EU-Beitrittsländern. Die Landeswährung ist aber nach wie vor der
Polnische Zloty.


Grundsätzlich gilt, dass gültige deutsche Führerscheine - also auch rosarote oder graue Papierdokumente - in allen EU-Mitgliedsländern akzeptiert werden müssen. Allerdings können alte Fotos Probleme bereiten.
Da das Nummernschild des Autos zugleich "Euro-Kennzeichen" ist, auf dem auch das "D" als deutsches Nationalitätszeichen platziert ist, wird es als Unterscheidungszeichen nicht nur von EU-Mitgliedstaaten sondern auch von Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz akzeptiert. Bei Fahrten in andere Staaten, ist weiterhin das ovale, Aufklebbahre "D"-Etikett erforderlich.
Seit 01.10.2004 ist der EU-Heimtierausweis das verbindliche Einreisedokument für Katzen, Hunde und Frettchen. Einzutragen sind:
- Angaben zum Besitzer
- Kennzeichnung des Tieres durch den Kenncode des Mikrochips (EUR 60) oder durch die Tätowierungsnummer (noch bis 2011 akzeptiert)
- Datum der letzten Tollwutimpfung, die mind. 30 Tage vor Grenzübertritt erfolgen muss und längstens 12 Monate her sein darf.
Bei Verstoß drohen erhebliche Kosten und Quarantänisierung des Tieres.
Auf der Rück- bzw. Transitreise durch das Zollgebiet der Europäischen Union ist nicht grundsätzlich mit Zollformalitäten zu rechnen. Im Fall von Stichproben gelten allerdings Richtmengen, um die mitgeführten Waren zum privaten Verbrauch von gewerblichen Einfuhrzwecken abgrenzen zu können. Die Zollvorschriften von Nicht – EU Mitgliedsstaaten sind - im Falle einer Durchreise - jeweils entsprechend zu berücksichtigen.

Diese Auflistung erfasst nur die wichtigsten, national verschiedenen
Bestimmungen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Trotz sorgfältiger und umfassender Recherchen keine Gewähr für Richtigkeit.


 

 


 

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