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Spanien

Allgemeines

Hauptstadt: Madrid

Fläche: 504782 Km2

Einwohner: 39 Mio.


Wann ist eine Winterbereifung bzw. wann sind Winterreifen Pflicht?

Winterreifen:
Es gibt keine Winterreifenpflicht, kann aber bei entsprechenden klimatischen Bedingungen erforderlich sein.
Winterreifen werden von der Dirección General de Tráfico (Verkehrsbehörde) in den Pyrenäen sowie der Sierra Nevada empfohlen.

Schneeketten:
Sobald die klimatischen Bedingungen es verlangen, werden Sie von Verkehrspolizei (persönlich oder durch Schilder) aufgefordert, Schneeketten zu verwenden.

Winterreifenspikes:
Erlaubt. Wegen des milden Klimas sind Winterreifenspikes in Spanien nahezu unbekannt und nicht erforderlich. Sie dürfen nur auf schnee- oder eisbedeckten Straßen verwendet werden (max. 2mm).

Die aktuellen witterungsbedingten Meldungen sind jeweilig zu beachten!


Allgemeine Verkehrvorschriften

Grüne Versicherungskarte:
Die Grüne Versicherungskarte ist nicht vorgeschrieben. Sie kann sich als praktisch erweisen, da sie alle wichtigen Versicherungsdaten enthält und vielen Polizeibeamten der Urlaubsregionen vertraut ist.

Nationale Verkehrsvorschriften in Spanien:
Nationale Geschwindigkeitsbeschränkungen, Promillegrenzen und Zusatzvorschriften können im Urlaub für unangenehme Überraschungen sorgen, man sollte sich darüber vor Reisantritt ausreichend informieren.

Autobahngebühren in Spanien:
Autobahnstrecken in Spanien sind gebührenpflichtig. Außerdem verschiedene Tunnels und Brücken.
Spanien hat mit die höchsten Autobahngebühren in Europa.
Pro gefahrene 100 Autobahnkilometer sind etwa 8 Euro für Pkw fällig.
Gebührenfreie Stadtautobahnenabschnitte und -umfahrungen gibt es in Barcelona, Saragossa, Madrid, Valencia, Girona und Tarragona.
Hinweis: Autobahnen auf den Kanarischen Inseln (auf Teneriffa und Gran Canaria) sind gebührenfrei.

Geschwindigkeitsbegrenzungen (km/h):
Innerorts: 50
Außerorts: 90
Autobahn: 120
Zugfahrzeug mit Anhänger (Autobahn): 80
Wohnmobile außerorts: 70
Wohnmobile Schnellstraße: 80
Wohnmobile Autobahn: 90
Motorrad Autobahn: 120


Alkohollimit und Sonderbestimmungen

Erlaubte Blutalkoholkonzentration in Promille: 0,5
Bei Pannen ist das tragen von Warnwesten Pflicht.
Bei der Fahrt darf das Mobiltelefon nur noch in Verbindung mit einer Freisprechanlage ohne Kopfhörer benutzt werden.
Elektrische Geräte (Handy, Radio) müssen auch bei Dieselfahrzeugen während des Tankens abgeschaltet werden.
Abschleppen auf der Autobahn ist generell verboten (auch bis zur nächsten Abfahrt). Hier ist professionelle Pannenhilfe in Anspruch zu nehmen.
Für alle Lichter des Fahrzeuges sind entsprechende Reserveleuchtmittel (Beispiel Glühlampen) mitzuführen.
Dachgepäck, das über das Fahrzeugende hinausragt, ist mit einer im Handel erhältlichen rot-weißen Signalflagge zu versehen.
Überholverbot gilt grundsätzlich bei schlecht einsehbaren Straßenführungen.


Bußgeldniveau (EUR)

Erlaubte Blutalkoholkonzentration überschritten: ab 300
20 km/h zu schnell gefahren: ab 90 bis 300
Rote Ampel missachtet: ab 90
Überholverbot missachtet: ab 90
Falschparken: bis 90
Handy am Steuer: bis 600


Bei Unfällen

Rufnummer Polizei: 112 (ebenfalls mobil)
Rufnummer Rettung: 061
Bei Personenschäden ist die Polizei zu benachrichtigen!


Ein- und Ausreisebestimmungen

Spanien ist EU-Mitgliedsstaat und gehört zur EURO - Währungszone.

Der EU-Führerschein im Scheckkartenformat ist keine Pflicht. Grundsätzlich gilt, dass gültige deutsche Führerscheine - also auch rosarote oder graue Papierdokumente – in allen EU-Mitgliedsländern akzeptiert werden müssen. Jedoch können veralterte Fotos Probleme bereiten.
Da das Nummernschild des Autos zugleich "Euro-Kennzeichen" ist, auf dem auch das "D" als deutsches Nationalitätszeichen gekennzeichnet ist, wird es als Unterscheidungszeichen nicht nur von EU-Mitgliedstaaten sondern auch von Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz akzeptiert. Bei Fahrten in andere Staaten, ist weiterhin das ovale, aufklebbare "D"-Etikett erforderlich.
Seit 01.10.2004 ist der EU-Heimtierausweis das verbindliche Einreisedokument für Katzen, Hunde und Frettchen. Einzutragen sind:
- Angaben zum Besitzer
- Kennzeichnung des Tieres durch den Kenncode des Mikrochips (EUR 60)
oder durch die Tätowierungsnummer (noch bis 2011 akzeptiert)
- Datum der letzten Tollwutimpfung, die mind. 30 Tage vor Grenzübertritt erfolgen muss
und längstens 12 Monate her sein darf.
Bei Verstößen drohen erhebliche Kosten und Quarantänisierung des Tieres.
Auf der Rück- bzw. Transitreise durch das Zollgebiet der Europäischen Union muss grundsätzlich nicht mit Zollformalitäten gerechnet. Im Fall von Stichproben gelten Richtmengen, um die mitgeführten Waren zum privaten Verbrauch von gewerblichen Einfuhrzwecken abgrenzen zu können. Die Zollvorschriften von Nicht-EU-Mitgliedsstaaten sind - im Falle einer Durchreise - jeweils entsprechend zu berücksichtigen

Diese Auflistung erfasst nur die wichtigsten, national verschiedenen
Bestimmungen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Trotz sorgfältiger und umfassender Recherchen keine Gewähr für Richtigkeit.

 

 
 


 

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