Winterreifenpflicht in der Schweiz

Allgemeines

Hauptstadt:  Bern

Fläche:   41293 Km2

Einwohner:  6,8 Mio

 

Wann ist eine Winterbereifung bzw. wann sind Winterreifen Pflicht?


Winterreifen:
Es besteht keine generelle Winterreifenpflicht, ist aber dennoch grundsätzlich empfehlenswert.
Bei Verkehrsbehinderungen wegen Fahrens auf verschneiten Straßen mit ungeeigneter Bereifung können Geldbußen verhängt werden.
Bei Unfällen mit Sommerreifen auf winterlichen Straßen kommt eine erhebliche Mithaftung in Betracht.
Die Verkehrssicherungspflicht bleibt hiervon unangetastet.

Schneeketten:
Ist eine Strecke mit dem Verkehrszeichen „Schneeketten obligatorisch“ ausgeschildert, darf diese nur mit Schneeketten (auf mindestens zwei Antriebsachsen) befahren werden. Im übrigen gemäß den Verkehrsschildern.
Für Allradfahrzeuge können Ausnahmen gelten z.B. durch das Zusatzschild „4x4 ausgenommen“.

Winterreifenspikes:
Erlaubt 01. November - 30. April; Abhängig vom Wetter Verlängerung möglich.
Geschwindigkeiten 80 km/h (Freiland)
Fahrzeuge sind mit einem Kleber "80 km/h" zu versehen.
Winterreifenspikes sind auf allen 4 Rädern zu montieren. Im Ausland registrierte Fahrzeuge können mit Spikereifen auch auf 2 Rädern fahren, sofern dieses in seinem Heimatland erlaubt ist.
Auf den Autobahnen und Autostraßen verboten: Ausnahmen sind der San Bernardino Tunnel (A 13) zwischen Thusis und Mesocco und der St. Gotthard Tunnel (A 2) zwischen Airolo und Göschenen.

Die aktuellen witterungsbedingten Meldungen sind jeweilig zu beachten!

 


Allgemeine Verkehrsinformationen

Grüne Versicherungskarte:
Die Grüne Versicherungskarte ist nicht vorgeschrieben. Da sie jedoch alle wichtigen Versicherungsdaten enthält und sie vielen Polizeibeamten der Urlaubsregionen vertraut ist, kann sie sich als praktisch erweisen.

Autobahngebühr Schweiz:
Für die Benutzung von Autobahnen und ähnlichen Straßen (mit weiß-grüner Beschilderung) besteht Vignetten-Pflicht. Die Jahresvignette 27,00 Euro für Fahrzeuge und Anhänger bis zu einem Gesamtgewicht von je 3,5 Tonnen gilt 14 Monate und kann bei den deutschen Automobilclubs, an den schweizerischen Zollämtern, Postbüros, Tankstellen und Garagen
erworben werden. Für einige Tunnels (mit Autoverladung) und für Bahnverladung gelten Extragebühren. Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen zahlen Staffelpreise.

Geschwindigkeitsbegrenzungen (km/h):
Innerorts:   50
Außerorts:   80
Autobahn:   120
Zugfahrzeug mit Anhänger (Autobahn): 80
Motorrad (Autobahn): 120


Alkohollimit und Sonderbestimmungen

Erlaubte Blutalkoholkonzentration in Promille: 0,5
Bei einspurigen oder engen Bergstraßen muss das talwärts fahrende Fahrzeug frühzeitig ausweichen, bzw. an einer Ausweichbucht anhalten.
Eine gelbe Linie am Fahrbahnrand bedeutet: "Halteverbot".
Gelbe Kreuze am Fahrbahnrand bedeuten: "Parkverbot".
Für "Blaue Zonen" ist eine Parkkarte, z.B. an Kiosken oder Tankstellen, zu kaufen.
Straßenbahnen haben grundsätzlich innerorts Vorfahrt.


Bußgeldniveau (EUR)

Erlaubte Blutalkoholkonzentration überschritten: 700 -3000
20 km/h zu schnell gefahren: ab 120
Rote Ampel missachtet: 170
Überholverbot missachtet: ab 135
Falschparken: 25 - 80
Handy am Steuer: ab 60
Höhere Beträge können meist mit Kreditkarte beglichen werden. Bei
Zahlungsunfähigkeit kann das Fahrzeug beschlagnahmt werden.


Im Falle eines Unfalls

Rufnummer Polizei:  117
Rufnummer Rettung:  144
Mobil:    112
Bei Personenschäden stets Polizei benachrichtigen!


Ein- und Ausreisebestimmungen

Die Schweiz kein EU-Mitgliedsstaat. (Landeswährung: Schweizer Franken / CHF)

Privat Reisende haben mit Zollkontrollen beim Grenzübertritt zu rechnen. Beachten Sie daher die schweizerischen Zollvorschriften. Auf der Rück- bzw. Transitreise durch das Zollgebiet der Europäischen Union bleiben mitgeführte Waren zum privaten Verbrauch nur dann abgabenfrei, sofern geltende Höchstmengen nicht überschritten werden.
Da das Nummernschild des Autos zugleich "Euro-Kennzeichen" ist, auf dem auch das "D" als deutsches Nationalitätszeichen plaziert ist, wird es als Unterscheidungszeichen nicht nur von EU-Mitgliedstaaten sondern auch von Island, Liechtenstein, Norwegen und der
Schweiz akzeptiert. Bei Fahrten in andere Staaten, ist weiterhin das ovale, aufklebbare "D"-Etikett erforderlich.
Seit 01.10.2004 ist der EU-Heimtierausweis das verbindliche Einreisedokument für Katzen, Hunde und Frettchen. Einzutragen sind:
- Angaben zum Besitzer
- Kennzeichnung des Tieres durch den Kenncode des Mikrochips (EUR 60)
oder durch die Tätowierungsnummer (noch bis 2011 akzeptiert)
- Datum der letzten Tollwutimpfung, die - im Falle einer Erstimpfung - mind. 30 Tage vor
Grenzübertritt erfolgen muss und längstens 12 Monate her sein darf.
Bei Vorschriftverstoß drohen erhebliche Kosten und Quarantänisierung des Tieres.

Diese Auflistung erfasst nur die wichtigsten, national verschiedenen
Bestimmungen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Trotz sorgfältiger und umfassender Recherchen keine Gewähr für Richtigkeit.
11/2006


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